Omas Porzellan aufmotzen

Für alle unter euch, die ein bisschen Coolness in ihren Küchenschrank bringen wollen, kommt dieser Beitrag vielleicht wie gerufen.

Auf dem Bild, bzw. im Video erkennt ihr schon die fertigen Prachexpemplare.

Wenn ihr die schön findet, dann macht es mir doch einfach nach! Es ist wirklich kinderleicht.

 

Folgendes braucht ihr:

Und dann kann es auch schon losgehen. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wenn ihr euch unsicher seid, dann malt vorher mit einem Bleistift vor, das geht zwar nicht so meeeega gut, aber wenn man ein scharfes Auge hat, erkennt man die Bleistiftstriche schon 😉 Das Tolle ist: Der Porzellanstift wird erst haltbar, wenn das Porzellan gebrannt wurde, vorher lässt sich die aufgetragene Farbe super gut mit warmen Wasser abschmieren. D.h., dass ihr euch theoretisch auch mal vermalen könnt. Ich habe trotzdem lieber den Bleistift verwendet, da ich nur einen Porzellanstift hatte und den nicht unnötig aufbrauchen wollte.

Kleiner Doofi-Fakt: Ich war gerade dabei, die Endzüge meines ersten Tellers zu bemalen, als die Farbe vom Stift auf einmal immer dünner wurde. Boa, da hab ich mich direkt so geärgert, weil ich davon ausgegangen bin, dass der Stift schon leer war. Wirklich Leute, ich habe echt lange gebraucht, um zu checken, dass man den Stift alle paar Meter schütteln und die Miene eindrücken muss. Ich kann das gerade vielleicht schlecht beschreiben, aber ihr wisst bestimmt was ich meine: So funktionieren ja einige Stifte^^

Okey, weiter gehts: Sobald ihr mit dem Bemalen fertig seid, braucht ihr das Porzellan nur noch in den Ofen schieben und müsst warten. Wie lange genau, das steht auf dem Stift schlauerweise drauf, ich mein, dass es zwei Stunden bei 100 Grad waren.  Falls ihr noch Bleistiftreste seht, würde ich die jetzt vor dem Einbrennen wegradieren. Ich hab den Fehler gemacht und sie nicht wegradiert, danach ging es viel schwerer und auch nach dem ersten Spülmaschinengang ging der Bleistift nicht weg! Aber passt hier auf, dass die Porzellanfarbe nicht verschmiert!

Falls ihr euch fragt, wie viele Stifte ihr braucht: Ich hab bisher 20 Teller, 5 Suppentassen und 9 Tassen bemalt, mit demselben Stift! Da hab ich mich beim leer gehen der Farbe auf jeden Fall zu früh geärgert 😉

Den Spülmaschinentest hat mein Porzellan übrigens halb überstanden. Ein paar schwarze Krümel hatte ich nach dem Waschen auf dem teller verteilt, das Bild war aber noch genauso zu sehen. Da ich viel Porzellan mit Goldrand habe, muss ich aber eh von Hand waschen.. .